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Das Freizeitkonzept

THEMENBEREICH

Mit dem vorliegenden Freizeitkonzept reagiert die GTMS Langobardenstraße auf die Notwendigkeit, Freizeitstunden klar zu regeln, Übergänge zu ordnen und den Schüler:innen einen Rahmen zu bieten, der Orientierung, Sicherheit und echte Erholungsphasen gewährleistet.

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Kinder benötigen im Schulalltag Zeiten, in denen sie frei von Leistungsanforderungen handeln können. Gleichzeitig sind klare Strukturen notwendig, um sich selbstständig und verantwortungsvoll innerhalb dieser Freiräume zu bewegen.

Pädagogische Ziele sind für uns:

  • Stärkung der Selbstständigkeit und Entscheidungsfähigkeit,
  • Förderung sozialer Verantwortung und Rücksichtnahme,
  • Sicherung von Erholungsphasen als Voraussetzung für Lernfähigkeit,
  • Entlastung des Schulalltags durch klare, verlässliche Abläufe.

Freizeit wird damit als pädagogisch strukturierter, aber leistungsfreier Zeitraum verankert, der zur Stabilisierung des Schulklimas und zu einem ruhigen, verlässlichen Schulalltag beiträgt.

Organisation

Zentrales Element des Konzepts ist ein wahlbasiertes Raumsystem, das über eine Magnetwand pro Cluster organisiert wird. Jedes Kind verfügt über einen personalisierten Magneten. Innerhalb eines festgelegten Zeitfensters entscheiden die Schüler:innen selbstständig, in welchem Raum sie ihre Freizeitstunden verbringen möchten, und platzieren ihren Magneten im entsprechenden Feld der Magnetwand. Da jeder Raum über eine begrenzte Anzahl an Plätzen verfügt, wird die Wahl bewusst, verbindlich und nachvollziehbar. Überbelegungen werden vermieden und Anwesenheit ist jederzeit übersichtlich ersichtlich.Zusätzlich verfügen auch die betreuenden Lehrpersonen über eigene Magnete. Diese kennzeichnen ihren Einsatz in den jeweiligen Freizeitbereichen und werden täglich in Absprache mit den Kolleg:innen gesetzt.

Aufsicht

Die Schüler:innen begeben sich aus den Clustern selbstständig und frei in die von ihnen gewählten Freizeiträume. Eine durchgehende Aufsicht ist dabei gewährleistet, da sich Lehrpersonen sowohl in den jeweiligen Räumen als auch in den Clustern als Ausgangsbereich befinden. Zusätzlich übernehmen weitere Lehrpersonen die Aufsicht in den Stiegenhäusern, um einen sicheren und geordneten Wechsel zwischen den Bereichen zu gewährleisten. Nach dem Mittagessen verlassen die Schüler:innen den Speisesaal eigenständig und gehen in ihre gewählten Freizeiträume. Auch hier ist die Aufsicht durchgehend gesichert: Im Speisesaal sind Lehrpersonen eingeteilt, ebenso im angrenzenden Bereich der Aula (Vorraum des Speisesaals). In den jeweiligen Freizeiträumen werden die SchülerInnen von einer Lehrperson erwartet und betreut.

Regeln

Die Freizeit basiert auf gegenseitiger Rücksichtnahme sowie dem verantwortungsvollen Umgang mit Materialien und gemeinsam genutzten Strukturen. Werden Regeln nicht eingehalten, etwa durch das Verschieben fremder Magnete ohne Einverständnis, unsachgemäße Verwendung bereitgestellter Materialien oder wiederholte Missachtung der Freizeitregeln, greift eine festgelegte Konsequenzregelung. In diesen Fällen wird der Magnet des betreffenden Kindes in den Time-out-Bereich der Magnetwand verschoben. Dies bedeutet, dass die Entscheidung über den Aufenthaltsraum an diesem Tag von einer Lehrperson getroffen wird. Bei wiederholtem Auftreten solcher Regelverstöße erfolgt ein Gespräch mit den Erziehungsberechtigten in Anwesenheit des Schulleiters.

IM FOKUS

Ein zentraler Gedanke erhält hier besonderes Gewicht.